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Endometriose


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"Vor etwa 6 Jahren wurde bei mir Endometriose festgestellt. Mein Frauenarzt sagte mir, ich solle Verhütungsmittel nehmen und mich operieren lassen, was aber keine dauerhafte Abhilfe schaffen würde. Ich wusste aber, dass ein Leben mit chronischen Schmerzen für mich unerträglich ist, und ich wollte nicht, dass synthetische Hormone meinen Körper beeinflussen, und darum suchte ich nach Naturheilverfahren und -mitteln, wo ich nur konnte. Ich nahm natürliche Hormone ein, befolgte Diäten usw. Anderthalb Jahre lang gab ich Hunderte Dollar aus, was ich mir eigentlich gar nicht leisten konnte, und die Schmerzen gingen immer noch nicht weg. Ich beschloss dann, mich auf Ihrer Webseite umzusehen, denn ich hatte meine extremen Allergien schon lange mit Vitamin C behandelt, lange schon bevor ich wusste, dass ich Endometriose hatte. Auf Ihrer Webseite wurde Selen empfohlen, eines der preiswertesten Mineralien, die man kaufen kann. Schon nach wenigen Wochen spürte ich einen Unterschied und wusste, dass es half: ich hatte weniger bis gar keine Schmerzen mehr. Meine Regel normalisierte sich und meine Hormonprobleme verschwanden fast vollständig."

 

Selen
Bei Rindern kann sich Endometriose als Folge eines Selenmangels entwickeln. Da die Kuh uns keine Milch geben kann, es sei denn, sie habe vorher selbst ein Baby gehabt, wissen Viehhalter nur zu gut, dass sie das Futter der Kuh mit Selen anreichern müssen. Meist geschieht das in Form einer Multivitamintablette von der Größe eines Mikrowellenherdes. Genau genommen handelt es dabei sich um einen Salzblock, der mit Mineralien angereichert wurde (Salz ist schließlich ein Mineral) und an dem die Kühe lecken können, wann immer sie mögen. 

Weibliche Menschen sollten dasselbe tun, aber sie tun es nicht.

Es wird viel unternommen, um das Vieh ausreichend Selen zu versorgen, ganz besonders in Gebieten mit selenarmen Böden (wozu auch der Staat New York zählt). Die Viehhalter sind nun einmal darauf angewiesen, gesunde, fruchtbare Kühe zu haben, die ohne Mühe empfangen können, eine glückliche Schwangerschaft und unkomplizierte Geburten haben. Etwas anderes kann der Landwirt sich wirtschaftlich gar nicht leisten; eine Herde mit Endometriose wäre für ihn der Ruin.

Dagegen sind Frauen mit Endometriose eine gute Einnahmequelle für all unsere Einrichtungen, die aus ihrer Krankheit einen Vorteil schlagen.  Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten aller Art, Krankenhäuser, Verwaltungskräfte, HMO-Zentren, Versicherungsgesellschaften, Pharmafirmen und -vertreter, Apotheken und jede Menge anderer Arbeitsplätze hängen davon ab, dass es den Leuten schlecht geht. Schon immer war der Uterus unwiderstehlich für die Geld-Medizin, und bei einer geschätzten Zahl von einer halben Million unnötiger Gebärmutterentfernungen jedes Jahr in den USA scheint sich daran bis heute wenig geändert zu haben.

Das Geheimnis der Endometriose liegt darin, sie als das zu erkennen, was sie ist: ein Endergebnis von lange anhaltender Fehl- und Mangelernährung.

Den Landwirten ist das klar. Den Ärzten nicht.

Kühe ernähren sich von vegetarischer Rohkost und bekommen ihre Mineralien aus Getreide, Grünpflanzen und von klugen Viehhaltern, die ihnen  Mineralien vorbeugend verabreichen. Ärzte und ihresgleichen versuchen, die Endometriose zu behandeln erstens, nachdem sie eingetreten ist, und zweitens mit Medikamenten. Endometriose entsteht aber nicht aus einem Mangel an Medikamenten. 

Der Schlüssel zu dieser Krankheit liegt auf dem Bauernhof. 

Selen ist wahrscheinlich wichtig für das Verschwinden der Endometriose, weil dieses wichtige Spurenmineral eng mit Vitamin E zusammenwirkt. Schon seit den 1930er Jahren ist bekannt, dass Vitamin E bei Tieren für eine gesunde Gebärmutterschleimhaut notwendig ist. Die Forschungen dazu sind endlos. Es empfiehlt sich daher, die Ernährung eines weiblichen Menschen mit 400 bis 1000 IU täglich Vitamin E anzureichern (Balch 1990, S. 167), dazu 100-200 Mikrogramm (µg) Selen.

Folat (Folsäure)
Ich vermute Folsäuremangel als eine Ursache für Endometriose. Diese Einschätzung gründet sich teilweise auch wieder auf die Situation bei Kühen. Und ich wiederhole: Kühe sind Vegetarier. Rohkost-Vegetarier.

Folat, früher als Vitamin B 9 bezeichnet, wird nach den dunkelgrünen blättrigen Gemüsen benannt, aus denen es zuerst extrahiert wurde. "Folium" ist das lateinische Wort für Blatt. Die Folsäure ist aus drei Teilen zusammengesetzt: Pteridin, L-Glutaminsäure und para-Aminobenzoesäure (PABA). Im Körper ist Folat ein wichtiges Coenzym, das dabei mithilft, Kohlenstoffgruppen zu transportieren. Zudem ist es notwendig für die Synthese stickstoffhaltiger Purine und Pyrimidine, die zur Synthese von Nukleotiden gebraucht werden - aus denen die RNA und die DNA bestehen. Ebenfalls benötigt wird das Folat zur Herstellung von Häm, dem eisenhaltigen Nichtproteinanteil des Hämoglobins, das in den roten Blutkörperchen enthalten ist.  

Folsäuremangel ruft eine megaloblastäre Anämie hervor (das sind vergrößerte, unreife rote Blutkörperchen, die den Sauerstoff nur schlecht transportieren). Von besonderer Bedeutung ist das in Zeiten des Wachstums, also in der Schwangerschaft, bei Kleinkindern und beim Heranwachsen.  

Kühe bekommen reichlich Folat, weil sie jede Menge grüne Blätter essen, wie zum Beispiel Gras. Und ihnen kann zum Glück auch ein stiller Folatdieb nichts anhaben: die Antibabypille. Orale Kontrazeptiva erhöhen den Folsäurebedarf bei Frauen enorm (mindestens verdoppeln sie ihn). Krankheit im allgemeinen erhöht ebenfalls den Bedarf an Folsäure. 

Bei heranwachsenden Mädchen ist die Unterversorgung mit Folsäure besonders wahrscheinlich (Williams, 6. Aufl., S. 245). Weshalb? Weil die Folsäurequellen in der Nahrung oft sehr unpopulär sind. Es handelt sich um:

1. grünes Blattgemüse
2. Hülsenfrüchte (besonders Linsen)
3. Kalbs- und Geflügelleber

4. Spargel

Soviel ist wohl sicher: Teenager bekommen nicht genug Folsäure aus ihrer Nahrung - in der Zeit ihres Heranwachsens, in der sie es am dringendsten benötigen. Weibliche Teenager, bei denen die Menstruation einsetzt, sind deshalb mangelernährt. Ein Mangel an Folsäure in der Nahrung ist wahrscheinlich ein Faktor bei der Entstehung von Endometriose.

Weitere Nährstoffe, die der Arzt James F. Balch bei Endometriose empfiehlt, sind folgende: Vitamin C in großen Mengen, der Vitamin-B-Komplex, essenzielle Fettsäuren (enthalten in Lecithin oder Leinöl), Eisen, Iod, Calcium und Magnesium (Balch, S. 167). Seine umfassende Behandlung des Themas Endometriose (S. 165-168) schließt auch die Vorstellung einer Theorie ein, nach der es sich bei Endometriose in Wahrheit um einen "nicht erkannten angeborenen Geburtsfehler" handeln könnte. Falls das zutrifft, könnte ein operativer Eingriff angezeigt sein. Doch selbst wenn das stimmt, ist Vorbeugung richtig und wichtig. Da zweifelsfrei feststeht, dass Mangelernährung zu Geburtsfehlern führt, ist eine Änderung der Essgewohnheiten sinnvoll. Was gut ist für junge Kühe, ist gut für den Menschen. Ich plädiere für eine Kost, die auch Rinder zu sich nehmen.

Himbeerblätter sind reich an Magnesium und haben sich seit langem als Mittel für die Gebärmuttergesundheit bewährt. Ich kenne Fälle, in denen ein Tee aus Himbeerblättern Probleme in der Schwangerschaft behoben und den Geburtsvorgang beschleunigt hat. Wir haben unser Kaninchen mit Himbeerblättern gefüttert, und im Nu hatte es zehn Junge, selbst für Kaninchen ein großer Wurf.  

Schwangerschaft und Endometriose stehen nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang. Man weiß nicht genau, wie sie einander beeinflussen. Doch meiner Meinung nach sollten wir uns umso mehr an die Vorbilder aus der Natur halten, je weniger sicher wir sind.

 

Quellen:
Balch, J. and Balch, P. (1990) Prescription for Nutritional Healing. Garden City Park, New York: Avery. 

Williams, Sue R. (1989) Nutrition and Diet Therapy, sixth edition.  St. Louis: Mosby
 

Copyright 2005, 2003 und davor Andrew W. Saul.

Deutsch von Helmut Lasarcyk 2015

Andrew Saul ist der Verfasser der Bücher FIRE YOUR DOCTOR! How to be Independently Healthy (Rezensionen unter http://www.doctoryourself.com/review.html ) und DOCTOR YOURSELF: Natural Healing that Works. (Rezensionen unter http://www.doctoryourself.com/saulbooks.html )

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Andrew W. Saul

 



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