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Das Vitaminprogramm. Topfit bis ins hohe Alter


Linus Pauling 
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Wenn ich nur ein einziges Buch über Gesundheit empfehlen dürfte, dann wäre es nicht eines meiner Bücher, sondern dieses hier:

 

Das Vitaminprogramm. Topfit bis ins hohe Alter

von Linus Pauling

Goldmann Taschenbuch 1990 und 2004, ca. 400 Seiten

 

Rezension von Andrew W. Saul

Stellvertretender Herausgeber des Journal of Orthomolecular Medicine

 

Mein Vater sagte immer, wenn man etwas herausfinden wolle, solle man mit dem Leierkastenmann sprechen und nicht mit dem Affen. Mit diesem Spruch im Sinn mache ich ihnen den Vorschlag, sich sobald wie möglich ein Exemplar des Buchs von Linus Pauling Das Vitaminprogramm. Topfit bis ins hohe Alter (englisch: How to Feel Better and Live Longer) zu kaufen oder auszuleihen, das in Englisch nach 20 Jahren 2006 neu herausgegeben wurde. Ja, das ist DER Dr. Pauling, den unser Chemielehrer so in den Himmel gehoben hat und den unser Hausarzt mit aller Macht ignorieren will. Weshalb? Weil Linus Pauling den Sündenfall der allopathischen Medizin begangen hat: Er wagte es, sich als medizinischer Außenseiter unmittelbar an die Öffentlichkeit zu wenden und seine aufschlussreichen Erkenntnisse aus der Recherche der medizinischen Literatur vorzulegen, die zeigten, dass Vitamine in hoher Dosis schwere Krankheiten heilen können. Darüber hinaus befasste er sich mit zahlreichen Studien etwas genauer, die angeblich ein für allemal gezeigt hatten, dass "Vitamine nutzlos sind", und wies nach, dass den Forschern entgangen war, wie sehr ihre Daten in Wirklichkeit belegten, dass die Vitamintherapie statistisch eigentlich sogar einen Nutzen hatte. Wieder und wieder kritisierte Pauling Autoren von Forschungsaufsätzen, die ihre eigene Arbeit weder fair noch genau interpretiert und ihre eigenen Vorurteile als stichhaltige Ergebnisse ihrer Arbeit ausgegeben hatten.  

 

Wenn sich herausstellt, dass negative Forschungsergebnisse in Wahrheit positiv sind, ist das eine Schande für die etablierte Medizinforschung. Und so ist die Jagd auf Linus Pauling auch seit langem eröffnet, den man mit einigem Recht als den qualifiziertesten und mit Sicherheit als den bekanntesten Kritiker unseres skorbutösen (an Vitamin-C-Mangel leidenden) Gesundheitssystems bezeichnen kann. Die zwei Nobelpreise, die Pauling erhielt und die er mit niemand zu teilen brauchte (was es in der Geschichte bisher nur ein einziges Mal gab), sind kein Schutz vor ignoranten Kritiken, die Vitamine heruntermachen, ohne sich zuerst mit der Forschung zu befassen.

 

So wie auch ich einer war. Mir begegnete Linus Paulings Buch Vitamin C and the Common Cold  (auf deutsch erschienen als Vitamin C und der Schnupfen) erstmals 1973, als ich an der Australian National University studierte. Linus Pauling war nicht nur der Autor meines Chemielehrbuchs, sondern hatte auch gerade unsere Universität besucht. Ich gestehe heute, dass wir damals in der Uni-Mensa untereinander über Pauling gespottet hatten. Zusammen mit einem Physikstudenten rechneten wir schnell auf einer Serviette aus, dass man den ganzen Tag lang Orangen essen müsste, wenn man so viel Vitamin C aufnehmen wollte, wie Pauling es vorschlug. Zwei Nobelpreise hin oder her, für uns war seine Zeit vorbei, und mit dieser Studenten-Ansicht waren wir nicht alleine.

 

Einige Jahre später, als ich wieder in den USA war und plötzlich zwei Kinder in Windeln zu versorgen hatte, las ich alle Bücher und Aufsätze Paulings, die ich nur kriegen konnte. Inzwischen war ich nun ein Mann geworden und hatte eine sehr praktische Aufgabe, nämlich zwei kleine Kinder gesund zu erhalten. Seither hat sich viel geändert in meinem Leben, und auch in dem meiner Kinder. Beide sind groß geworden und haben bis ins Studentenalter keine einziges Mal ein Antibiotikum einnehmen müssen. Ich hatte am eigenen Leib erfahren, dass Pauling recht hatte. Vitamine funktionieren, und zwar sowohl zur Vorbeugung wie auch zur Heilung.

 

Man kann sich kaum vorstellen, dass sein Einsatz für die medizinische Verwendung von Vitaminen ein größeres Aufsehen erregt als sein Beitrag zur Chemie, der unsere Kenntnisse auf diesem Gebiet völlig umkrempelte, oder selbst die böswilligen Verleumdungen seitens der US-Regierung, als er sich gegen Atomwaffenversuche aussprach. Nachdem er sich Anfang der 1970er Jahre öffentlich für die Verwendung von Vitamin C gegen Schnupfen und Erkältung eingesetzt hatte, musste er sehr viel Zeit damit verbringen, den Einsatz von erheblich höheren Mengen, als der amtlichen Empfehlung entsprach, gegenüber einer überreichlichen Zahl schlecht informierter Kritiker zu verteidigen. Als er 1986 sein Buch Das Vitaminprogramm. Topfit bis ins hohe Alter veröffentlichte, hatte er bereits reichlich Erfahrungen gesammelt.

 

Pauling verfügte über die seltene Gabe, Kompliziertes verständlich zu machen, und in diesem Buch zeigt sich sein Talent am deutlichsten. Aus dreißig Seiten Quellenangaben destilliert er logischen, praktischen Rat für den Alltag, behandelt dabei die Themen Vitamine und Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das Altern, Infektionskrankheiten, die Sicherheit, Giftigkeit und Nebenwirkungen von Vitaminen, Arzneimittel, Einstellungen der Mediziner, die Geschichte der Ernährung, die Biochemie der Vitamine und noch einiges mehr. Und bei all dem findet er noch Zeit, in einfachen Worten das Wichtige laufend zusammenzufassen und noch ein paar persönliche Worte darüber einfließen zu lassen, wie Frieden in der Welt möglich ist. Wahrscheinlich ist dies die überzeugendste Darstellung, die je über die Notwendigkeit zusätzlicher Vitamineinnahme geschrieben wurde. In der englischen Neuausgabe finden sich zusätzliche Fussnoten, eine Einleitung über Paulings Lebenslauf und einige Kartoonillustrationen, die man früher herausgenommen hatte. Es hat viele gute Gründe, weshalb eine schnelle Googlesuche zu Linus Pauling fast eine Million Referenzen ergibt. Das Buch Das Vitaminprogramm. Topfit bis ins hohe Alter gehört ganz bestimmt zum Besten auf dem Buchmarkt.

 

Deutsch von Helmut Lasarcyk 2014

 

Andrew Saul ist der Verfasser der Bücher FIRE YOUR DOCTOR! How to be Independently Healthy (Rezensionen unter http://www.doctoryourself.com/review.html ) und DOCTOR YOURSELF: Natural Healing that Works. (Rezensionen unter http://www.doctoryourself.com/saulbooks.html )

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Andrew W. Saul

 


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